Mit großer Betroffenheit haben wir vom überraschenden Ableben von Sepp Schopf im Alter von 72 Jahren erfahren.
Er war der Entdecker und erste Trainer von Lukas Weißhaidinger und begleitete ihn viele Jahre auf seinem Weg – von den ersten Erfolgen im Nachwuchs bis hin zu internationalen Spitzenleistungen. Unter seiner Anleitung stellte Weißhaidinger zahlreiche ÖLV-Nachwuchsrekorde im Kugelstoß, Diskuswurf und Hammerwurf auf, gewann zwei Goldmedaillen beim EYOF 2009 und wurde 2011 Junioren-Europameister im Diskuswurf in Tallinn.
Sepp Schopf war ein Trainer mit großer Leidenschaft, der sich ständig weiterbildete und den Austausch mit internationalen Trainerkollegen suchte. Auch nachdem Gregor Högler 2015 die Hauptbetreuung von Lukas Weißhaidinger übernahm, blieb Schopf dem Team eng verbunden und unterstützte weiterhin – besonders bei Heimtrainings in Taufkirchen.
Darüber hinaus widmete er sich besonders dem Nachwuchs in seinem Verein, dem ÖTB-OÖ-LA. Er gab sein Wissen regelmäßig als Vortragender weiter und inspirierte viele junge Trainer mit seinen Erfahrungen aus der Entwicklung eines internationalen Top-Athleten.
Für seine Verdienste erhielt Sepp Schopf zahlreiche Auszeichnungen. Besonders stolz war er auf den „Leo“, der ihm 2018 im Rahmen der OÖN-Sportler:innen-Wahl verliehen wurde.
Unsere Gedanken sind in diesen schweren Stunden bei seiner Familie, seinen Freunden und allen Wegbegleitern.
Danke Sepp für alles, was du für die Leichtathletik getan hast!
Der Oberösterreichische Leichtathletikverband wird dir stets ein ehrendes Andenken bewahren.

