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Leo Köhldorfer sprintet zur U23-EM

Überzeugende Leistungen beim Int. Oberbank LAZ-Meeting

Das traumhafte Wetter beflügelte die Athletinnen und Athleten beim Int. Oberbank LAZ-Meeting in Linz zu Höchstformen. Drei internationale Limits und zahlreiche Bestleistungen sorgten für einen hervorragenden Saisoneinstieg. „Die Oberbank Arena im Leichtathletikzentrum Oberösterreich bietet beste Bedingungen und das wurde heute eindrucksvoll bewiesen. Wir freuen uns über diesen gelungenen Saisoneinstieg und die großartigen Leistungen“, so OÖLV Präsident Günther Weidlinger.

Leo Köhldorfer löst Ticket für die U23-Europameisterschaft

Nach kurzen Unsicherheiten über die Austragung der U23-Europameisterschaften in der vergangenen Woche finden diese nun in Tallin zum geplanten Zeitpunkt statt. Leo Köhldorfer (ULC Linz Oberbank) löste prompt beim Oberbank LAZ-Meeting das Limit über die 400m Hürden Distanz. In hervorragenden 51,65s bliebt er deutlich unter der Norm von 52,50s. „Das Feld war super, hinten raus habe ich noch Potenzial. Ich bin froh, dass ich das Limit gleich zum Saisoneinstieg abhaken konnte“, freut sich Köhldorfer.

Im Stabhochsprung der Damen überquerte die Südtirolerin Nathalie Kofler (Raika Lana) im dritten Versuch 4,15m und springt damit zur U23-EM. „Ich freu mich riesig und kann es kaum erwarten dabei zu sein.“

U20 Limit im Dreisprung der Männer

Um Haaresbreite knackt Jorden Lindinger-Asamoah (ATSV OMV Auersthal) im Dreispung das Limit für die U20-Europameisterschaft in Tallin. Im letzten Versuch steigerte er sich auf 15,06m und sorgt damit für einen weiteren internationalen Einsatz der ÖLV-Athleten in diesem Jahr. Über den Sieg in diesem Bewerb freut sich Philipp Kronsteiner (TGW Zehnkampf-union) und überspringt 15,48m. Im parallel stattfindenden Dreisprung der Damen siegt die Österr. U23-Meisterin Jana Schnabel (ULC Linz Oberbank) mit Saisonbestleistung von 12,38m.

Österreichs Sprinter(innen) in Top-Form

In absoluter Top-Form präsentierten sich zum Saisoneinstieg unsere Sprinterinnen. Magdalena Lindner (Union St. Pölten) steigerte ihre Bestleistung bereits im Vorlauf auf 11,59s und legte im Finale nochmals nach. Nach hervorragenden 11,52s bliebt die Uhr stehen und war selbst etwas überrascht. Die Oberösterreicherin Ina Huemer (SU IGLA long life) erreichte hinter Lindner mit Saisonbestleistung von 11,66s Platz 2, zeigte sich aber unzufrieden mit ihrer Leistung: „Ich bin aktuell leider noch nicht in Top-Form, da geht mehr“. Alexandra Toth (Allgemeiner Turnverein Graz) wurde ebenfalls mit Saisonbestleistung (11,87s) Dritte.

Die 100m Männer der Männer entschied Maximilian Münzker (ULC Weinland) in 11,01s vor Jakob Hinterholzer (Union Salzburg Leichtathletik, 11,08s) für sich. Oberösterreichs schnellster Sprinter Klaus Grünbart (LAG Genböck Haus Ried) landete mit Saisonbestleitung von 11,10s auf Rang 3.

Susanne Walli (TGW Zehnkampf-Union) zeigte sich nach ihrem 300m Lauf über ihren Sieg sehr zufrieden: „Bestleistung zum Saisoneinstieg ist immer gut. Vergangene Woche habe ich meine COVID-Impfung bekommen und war kurz etwas gehandicapt. Beim Lauf heute war ich aber wieder fit.“ Walli siegte in österreichischer Bestleistung (Anm.: 300m ist keine Rekorddistanz) von 37,55s vor Lena Pressler (Union St. Pölten, 39,16s). U18-Athletin Sophie Kreiner (ATSV Linz LA) steigerte ihre persönliche Bestleistung auf 40,25s.

Oberösterreichs Athletinnen und Athleten in sehr guter Form

Diskus-Ass Lukas Weißhaidinger (ÖTB-OÖ LA) war nach seinen sehr guten Leistungen heute etwas müde in den Füßen und hatte mit Rückenwind zu kämpfen. Mit seiner Weite von 64,46m siegte er klar vor Robert Szikszai (HUN, 61,36m).

Das Hürden-Rennen entschied klar Beate Schrott (Union St. Pöltern) in 13,20s für sich. Karin Strametz (SU Kärcher Leibnitz) wurde mit 13,61s Dritte. Verena Preiner (Union Ebensee) lief 14,13s.

Im Speerwurf der Damen blieb Patricia Madl (SU IGLA long life) etwas hinter ihrem vor wenigen Wochen aufgestellten OÖLV-Landesrekord und belegte mit guten 50,19m den zweiten Rang. Der Sieg ging an die Tschechin Nikola Ogrodnikova mit 59,15m. Ein ambitioniertes Rennen lief Kevin Kamenschak (ATSV Linz Leichtathletik) über die 800m Distanz. Die Tempomacher peilten das Limit für die U20-EM an, gegen Ende fehlte dann aber die passende Konkurrenz und Kevin musste alleine vorneweg laufen. Die Uhr stoppte schließlich bei 1:54,01min.

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