U23-EM Tallinn

Bei den U23 Europameisterschaften in Tallinn/ EST beendete Sarah Lagger TGW Zehnkampf-Union) ihren Siebenkampf auf Rang 4 und verpasste mit 6.040 Pkt. damit ihre sechste Medaille bei internationalen Großereignissen nur hauchdünn.

Ihre Leistungen: 100m Hü: 14,05 – Hoch: 1,75 – Kugel: 13,82 – 200m: 25,39 – Weit: 5,88 – Speer: 47,99 – 800m: 15,51

„Mit dem Speerwurf bin ich sehr zufrieden, vor allem da leichter Gegenwind war, der mit normalerweise gar nicht liegt, schön dass ich da den Disziplinensieg holen konnte. Platz 4 ist halt immer bitter, aber ich bin stolz auf mich, dass ich trotz drei schlechter Bewerbe wie Kugel, 200 und Weit über 6000 Punkte gemacht habe und so knapp an den Medaillen war. Das zeigt was ich eigentlich drauf habe, auch wenn ich es gestern und heute nicht ganz abrufen konnte. Ich ärgere mich extrem über mich selber, aber jetzt habe ich zumindest das gesamte Set von Platz 1 bis 5 bei Großereignissen voll.“

Copyright: ÖLV/ Coen Schilderman

Patricia Madl (Sportunion IGLA long life) schlug sich im Speerwurf-Finale ausgezeichnet und belegte mit 53,32m den großartigen Rang 6.

„Ich bin sehr froh in die Top-8 gekommen zu sein, das war schon sehr nervenaufreibend, aber ich bin stolz auf mich diese Situation gut gemeistert zu haben. Leider hat der Winkel heute bei keinem Wurf gepasst, ich habe alle zu steil angestellt, was bei solchen Bedingungen alles andere als optimal ist. Die Gefühle jetzt sind etwas gemischt, einerseits ist ein sechster Platz super, andererseits war der 4. Platz nur 59cm weg, den wollte ich erreichen. Aber es kann nicht immer so laufen wie man es sich wünscht, danke ans ganze Team, das mich heute toll unterstützt hat.“

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Leo Köhldorfer (ULC Linz Oberbank) hatte in seinem 400m-Hürden-Vorlauf das Glück nicht auf seiner Seite. Nach flottem Beginn blieb er an der dritten Hürde mit dem Nachzugsbein hängen und verlor viel an Tempo. Daher musste er auch seinen Schritt-Rhythmus schon bei der vierten Hürde umstellen, ein Nachteil, der bis zum Ziel nicht mehr wettzumachen war. Mit 52,72s blieb er daher unter seinen Möglichkeiten. Für den Einzug ins Semifinale wäre eine Zeit von 51,36s nötig gewesen, so blieb für den 20-Jährigen Gesamtrang 27.

„Echt schade, wenn einem gerade beim Saisonhöhepunkt der langsamste Lauf des Jahres passiert. Aber nach dem Hängenbleiben war es praktisch vorbei, das kann man einfach nicht mehr aufholen, weil zu viel Geschwindigkeit weg ist.“

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Die 4x100m Staffel der Frauen hatte ihren Einsatz im Vorlauf und ging in der Besetzung Antonia Kaiser (Sportunion IGLA long life), Magdalena Lindner, Leonie Springer und Laura Zechner an den Start. Antonia Kaiser hielt sich gegen die vor ihr laufenden U23-Europameisterin Lilly Kaden ausgezeichnet, auch die Übergabe an die schnellste im Team, Magdalena Lindner, gelang ausgezeichnet. Diese konnte gegenüber einige anderen Teams auf der Gegengerade sogar ein wenig Boden gut machen, es folgte eine flüssige Übergabe auf Leonie Springer, die die zweite Kurve lief. Schlussläuferin Laura Zechner startete einen Hauch zu spät, so wurden bei der dritten Übergabe einige Hundertstel liegen gelassen. Nach 45,48s kam die Staffel als 7. ihres Laufs ins Ziel, insgesamt ergab diese Zeit Rang 14.

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